Gelesen: »Der Schatten des Windes« von Carlos Ruiz Zafón

Erster Satz: »Ich erinnere mich noch genau an den Morgen, an dem mich mein Vater zum ersten Mal zum Friedhof der vergessenen Bücher mitnahm.« Zehn Jahre, so erzählt Carlos Ruiz Zafón in einem Interview, habe er an »Der Schatten des Windes« geschrieben, und das ist dem Roman deutlich anzumerken. Die Geschichte reift mit ihrem Protagonisten und dem, der beides erschaffen hat: seinem Autor. Stilistisch ist das Buch poetisch, philosophisch, manchmal umwerfend oder einfach nur schön. Dass der Autor am Ende…

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»Ich bin dreiundzwanzig Jahre alt.«

Catty ist in der Tat 23 Jahre alt. Schätzungsweise. Ihre Besitzerin, die uns hier bekannte SandraF, hat sie 1991 aus dem Tierheim geholt. Da war Catty, aufgefunden auf einem Parkplatz, ca. 5 Jahre alt. Trotz einer bei Katzen häufig auftretenden Nierenerkrankung, geht es Catty gut. Sie könnte sicherlich eine Brille gebrauchen und auch ein Krückstock wäre hier und da vonnöten, aber in Anbetracht ihres Alters sind das Kleinigkeiten. Und auch wenn schon häufiger gedacht wurde: Jetzt ist es vorbei. Catty…

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Wo steht was?

Wir wissen, der Duden hält uns in Sachen Rechtschreibung stets auf dem Laufenden. Doch wer nicht alle paar Jahre einen neuen Duden kaufen möchte, der findet auch Nachschlagewerke im Internet. Ganz neu bietet nun die Konkurrenz von Duden einen kostenlosen Internetservice: Pons – die mt den grünen Lexika – geht mit dem Trend. Auf der Website gibt es nicht nur eine kostenlose Rechtschreibabfrage, sondern auch die Möglichkeit Vokabeln aus unterschiedlichsten Sprachen zu suchen. Für letzteres kann ich auch LEO empfehlen, zahlreiche Vorschläge und Anwendungen werden dort…

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“Regenbogenläufer” vorbestellen?!

Jetzt ist es klar: „Regenbogenläufer “ erscheint als Hardcover. Für einen Kurzgeschichtenband ein angenehmeres Format, so kann nicht schon bei der dritten Geschichte das Cover Knicke aufweisen. Das Buch wird 14,95 € kosten, erscheint – wenn alles gut geht –  im September. Wer sich eins der ersten Exemplare sichern möchte, kann ab sofort beim Verlag vorbestellen. Ich würde mir wünschen, dass „Regenbogenläufer“ direkt unter www.drachenmond.de / astrid@drachenmond.de bestellt wird, da der Verlag schlichtweg mehr daran verdient, als wenn man über amazon geht,…

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Gesehen: »Der seltsame Fall des Benjamin Button«

Die Idee an sich ist schon grandios. Ein Mensch wird geboren, ist zwar klein wie ein Baby, aber seine Haut, das Gesicht, der Knochenbau und der gesundheitliche Zustand ist der eines 80jährigen Greises. Die Mutter stirbt bei der Geburt, der Vater – abgestoßen vom Aussehen seines Sohnes – legt ihn auf die Stufen des Altersheims, wo der noch namenlose Junge von der kinderlosen Pflegerin Queenie gefunden wird. Sie sieht in ihm ein Geschenk Gottes und Gottes Willen, gibt ihm den…

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Gesehen: »Stirb Langsam 4.0«

Wäre das Wort Action noch nicht erfunden, spätestens zu den »Die Hard«-Filmen hätte es kreiert werden müssen. Logik bleibt bei Actionfilmen in der Regel auf der Strecke, aber wer braucht eine gute und logische Handlung, wenn die Spannung durch explodierende Flugzeuge, Schüsse auf Autos und Schüsse mit Autos, Stürzen, Wunden, Blut, Schießereien und einem sich ständig in Bewegung befinden Held aufrecht erhalten wird? Eben!  Bruce Willis immer noch alias John McClane soll eigentlich nur einen Hacker zum FBI bringen. Doch…

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Wie? Nix Lesen?

Wer den Eindruck hat, die Frau Rensmann sieht nur noch DVDs und liest gar nicht mehr, dem muss ich leider sagen: Stimmt. Zurzeit. Die Tage sind sehr ausgefüllt und würde ich am Abend lesen, hätte sich das Thema nach zwei Seiten erledigt und ich würde im Traum meine eigenen Filme drehen. Die zwei Seiten müsste ich dann am nächsten Tag wieder lesen, dann schlafe ich wieder ein und so weiter. Nicht sehr sinnvoll. Ich weiß noch nicht genau, wie ich…

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Gesehen: »Sieben Leben«

In »Sieben Leben« übernimmt Will Smith eine verzweifelte, selbstzerstörerische aber auch sanfte Rolle. Wiedergutmachung und Schuld sind Worte die ebenso zu dem Film passen. Wer er wirklich ist, was er bezweckt, wenn er sich als Finanzbeamter bei verschiedenen, stets todkranken Menschen, vorstellt und ihnen ihre Schulden aufzählt oder manchmal aufschiebt, wird in der ersten Hälfte des Filmes klar. Und das lässt einen nicht minder verzweifelt den Rest des Filmes ansehen, denn wer hier hoffen und ein Happy End haben darf,…

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Aufgeräumt oder wie man mit der Vergangenheit Geld verdient

Es ist bekannt, ich räume gerne auf und schmeiße weg oder sortiere aus. Balast wegräumen, meine Umgebung frei machen und somit auch mich selbst für Neues öffnen. Klingt sehr esoterisch, ist es aber nicht, zumindest würde ich das einfach mal so behaupten. Zumal ich keine rituelle Verbrennung starte, sondern – falls sinnvoll – die aussortierten Sachen verkaufe. Ich mache also Geld mit der Vergangenheit, auf unbedeutende Weise, sozusagen. Gestern kam eine andere Vergangenheit dran, eine mit der andere auf ihre…

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