Empfehlung: Jacques in Remscheid

Weinregal neuJacques Weindepot ist eine dieser Firmen, die in der Garage begonnen und sich zu einem großen Unternehmen entwickelt haben. Heute gibt es in beinahe jeder Stadt ein Jacques Weindepot. Dort finden regelmäßig Veranstaltungen oder kleine Verköstigungen statt. Doch auch online ist Jacques vertreten. Im Webshop lässt sich zwar nicht probieren, aber Probierpakete und zahlreiche Weine käuflich erwerben. Wer eine Kundenkarte anfordert, bekommt vier Verköstigungsgläser geschenkt und bei jedem Kauf 3% gut geschrieben. Diese Gutschrift wird dann am Anfang des Jahres bei einem Kauf verrechnet. Wer seine Freunde wirbt, bekommt für sich und den Wein-Freund einen Gutschein dazu. Regelmäßig bringt Jacques Rezeptbücher zum Thema „Kochen mit Wein“ heraus, auch mit Kundenrezepten.
Die Online-Welt hat Jacques allerdings noch nicht entdeckt. Facebook, Twitter, Affiliate – das nimmt Jacques noch nicht in Anspruch. 

Und überhaupt: All das macht Jacques nicht unbedingt zu einer Empfehlung, über die ich berichten müsste. Das Depot in Remscheid ist der Grund dieses Empfehlungsschreibens, denn die Chefin hat mich zum Trinken verführt.

Hier steht auch ein Rezept von mir drin.

Hier steht auch ein Rezept von mir drin.

Wein. Schon Goethe sagte, das Leben sei zu kurz für schlechten Wein. Dem alten Dichter und Denker stimme ich gerne zu. In jungen Jahren habe ich kaum Wein getrunken und wenn, dann bekam ich danach Migräne. Kein Scherz, und sicherlich nicht, weil das achte Glas Wein schlecht war. Nein. Das hatte einen anderen Grund. Von dem wusste ich damals aber noch nicht. Fakt war: Ich mied Wein. Immer. Es gab für mich keinen Wein, nicht im Essen und auch nicht dazu und schon gar nicht mal so. Bei einem kurzen Trip 2010 an die Mosel, mit Station direkt an den Weinbergen, kam ich an einem Glas Wein nicht vorbei. Weißwein. Lecker und so gesellig am Abend, dieses eine Glas Wein. Doch was kaufe ich Zuhause, wenn ich von Wein keine Ahnung habe? Ein Besuch im Jacques Weindepot änderte alles.

Frau Siebertz, die das Depot in Remscheid an der oberen Allee-Straße führt, hat uns perfekt beraten. Sehr schnell sind wir jedoch von Weiß- auf Rotwein umgeschwenkt. Kopfschmerzen? Hab ich nicht mehr, denn nun achte ich darauf, Wein mit einem geringen Tanningehalt zu trinken. Die Gerbstoffe waren an allem Schuld. Frankreich, Australien und Chile sind meine bevorzugten Weinländer. Was die Rebsorten betrifft, überzeugen mich fast immer Syrah bzw. Shiraz, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Aber die ein oder andere Überraschung hält Frau Siebertz oft für uns bereit. Sie weiß meist genau, was uns schmeckt. Und probieren dürfen wir – und natürlich alle anderen Kunden – gern im Laden. So wandert nichts ins eigene Weinregal, was uns nicht schmeckt.

Vielen Dank dafür!

P.S.: In der Kategorie Empfehlung berichte ich über Firmen und Anbieter, – regional und online – , die ich nutze und mit deren Service ich sehr zufrieden bin.  Der Platz in dieser Kategorie kann nicht käuflich erworben werden, sondern beruht einzig und allein auf meinen persönlichen Erfahrungen. Mein Anspruch ist allerdings hoch. 

8 Kommentare:

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